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Blade – Schlägerkopf für Fehlerfreie

Blades sind klassische Schlägerköpfe, die keine Fehler erlauben. Dadurch sterben diese Eisen langsam aus, sogar bei den Profis.

Auch in den Taschen der Profis finden sich nur noch selten Blades. (Foto: Getty)

Ein Blade ist im Golfsport ein Schläger mit einer speziellen Art des Schlägerkopfs. Im Gegensatz zu sogenannten Cavity-Back-Eisen ist der Schlägerkopf relativ klein mit einer schmalen Oberseite und einer breiten Sohle. Dadurch macht ein Blade, rein optisch, einen sehr eleganten Eindruck. Das Gewicht befindet sich zentral hinter dem Schlägerkopfschwerpunkt, wodurch der Ball eine flachere Flugbahn erhält.

Ein Blade verzeiht keine Fehler

Klassische Blades haben nur eine sehr geringe Fehlertoleranz und sind dadurch sehr schwer zu spielen. Für den optimalen Schlag sollte der Schwerpunkt des Balles horizotal mit dem Schwerpunkt des Schlägerkopfes auf einer Linie liegen. Wird der Sweetspot nicht getroffen, geht sehr viel Energie des Schwungs verloren und der Ball bekommt außerdem einen Sidespin. Trifft der Schlägerkopf allerdings im Idealpunkt auf den Ball, so bekommt der Golfer ein gutes Feedback.

Kaum einer greift noch zum Blade

Blades finden sich heute nur noch in wenigen Schlägertaschen. Unter den Amateuren spielen nur sehr ambitionierte Golfer mit diesen Eisen, meist zu Trainingszwecken. Selbst unter Profis sterben Blades zusehens aus, stattdessen werden immer mehr Cavity-Back-Eisen verwendet. In den 60er Jahren wurde von der Schlägerschmiede PING das erste Cavity-Back-Eisen entwickelt, das sich durch eine deutlich größere Fehlertoleranz auszeichnet.

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