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Deutschlands Golfer des Jahres 2017: Der alte Hase lässt die jungen Wilden hinter sich

Die Golf Post Community hat abgestimmt: Das ist Deutschlands Golfspieler des Jahres 2017. Er lässt die deutsche Konkurrenz alt aussehen.

Bernhard Langer wird zu Deutschlands bestem Golfer 2017 gewählt. (Foto: Getty)
Bernhard Langer wird zu Deutschlands bestem Golfer 2017 gewählt. (Foto: Getty)

Bernhard Langer - 60 Jahre alt und trotzdem noch in Top-Form. Die "jungen Wilden" haben gegen ihn, zumindest wenn es nach den Golf Post Usern geht, keine Chance. Er gewinnt ganz klar die Abstimmung der Golf Post Leser mit 1119 Stimmen. Danach kommt weit abgeschlagen Martin Kaymer mit 109 Stimmen, ihm ist Nicolai von Dellingshausen mit 94 Stimmen dicht auf den Fersen.

Bernhard Langer mit einer überragenden Saison

Bernhard Langer konnte den Schwab Cup zwar nicht für sich entscheiden, spielte aber eine der besten Saisons in seiner Champions-Tour-Karriere. Drei Senior Majorsiege konnte der gebürtige Anhausener einstreichen und somit seine Zahl der Senior-Major-Erfolge auf zehn aufstocken. Es ist übrigens das dritte Jahr in dem es ihm gelang, mindestens zwei Majorsiege auf der Champions Tour zu gewinnen und das erste Mal, dass er gleich drei der fünf Senior-Majors gewinnt. Eigentlich klar, warum die meisten Leser ihm die Stimme für den besten Golfer Deutschlands im Jahr 2017 gaben.

Martin Kaymer liegt weit abgeschlagen auf Platz 2

Weniger überzeugt waren die Voter von der Saison Martin Kaymers. Ihm schenkten lediglich 109 Golf Post Leser ihre Stimme. Auch wenn er gerade zum Schluss der Saison wieder überzeugen konnte, gelang es ihm nicht, an die vergangenen guten Saisons anzuknüpfen. Doch Besserung scheint in Sicht zu sein und auch Kaymer traut sich selbst wieder mehr zu.

Zumindest gab er bekannt, dass er im nächsten Jahr auch sein Spielrecht auf der PGA Tour wieder wahrnehmen wird. Falls er in Amerika gute Leistungen abliefern kann, ist er auch schneller wieder auf einer guten Position in der Weltrangliste, was angesichts des kommenden Ryder Cups in Frankreich aus deutscher Sicht erfreulich wäre. Sein Trainingslager wandert von Arizona nach Florida und vielleicht bringt der Tapetenwechsel wieder die Erfolge von früher zurück.

Nicolai von Dellingshausen vor Marcel Siem

Der Newcomer Nicolai von Dellingshausen hat 2017 eine sehr starke Saison gespielt. Er ist nach Martin Kaymer und Alex Cejka der drittbeste deutsche Profi in der Weltrangliste. Gewann er in seinem ersten Jahr als Pro direkt drei Turniere der Pro Golf Tour, konnte er mit starken Leistungen auf der Challenge Tour 2017 ebenfalls überzeugen. Für den Sprung in die Königsklasse reichte es nicht, jedoch scheint er die Golf Post Community von sich überzeugt zu haben und vielleicht kann er das Vertrauen der Leser im nächsten Jahr mit einer Spielberechtigung auf der European Tour belohnen.

Für Marcel Siem lief die Saison 2017 nicht allzu erfolgreich, er hält seine Tourkarte zwar, kann die Leser aber nicht überzeugen. Nur 40 Stimmen kann der Ratinger für sich holen, nächstes Jahr erhofft sich Siem eine bessere Saison. Mit seinem privaten Trainingsbereich in seinem Garten hat er zumindest noch bessere Möglichkeiten, auch von zuhause aus sein Spiel zu verbessern.

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