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Bernhard Langer führt auf der Champions Tour

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15. Mrz 2014
Er kann es wie kaum ein anderer: Bernhard Langer dominiert die Toshiba Classic am ersten Tag und geht in Führung. (Foto: Getty)
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Mit einer fehlerfreien Leistung spielt sich Bernhard Langer bei der Toshiba Classic dahin, wo er am liebsten steht: Ganz oben.

Im traumhaft sonnigen Newport Beach, Kalifornien, geht die Profi-Serie der über 50-Jährigen in die nächste Runde: Die Toshiba Classic steht vor der Tür. Und verlässlich wie ein schweizer Uhrwerk ist der zweimalige Masters-Champion Bernhard Langer da, wenn es drauf ankommt. Mit einer fehlerlosen Vorstellung übernimmt der 56-Jährige die Führung.

Bernhard Langer strahlt Dominanz aus

Auf dem Newport Beach Country Club ging es für den Anhausener bei Temperaturen von über 20 Grad Celsius vielversprechend los: Zwei Birdies auf den ersten beiden Löchern machten schnell deutlich, wo Bernhard Langer am Ende des Turniers stehen will. Und der beste deutsche Golfer aller Zeiten spielte konzentriert, konstant, fehlerfrei. Ohne ein einziges Bogey konnte Langer die erste Runde der Toshiba Classic beenden, zu den beiden Birdies vom Begin gesellten sich noch sechs weitere.


Mit jeweils vier Schlaggewinnen auf der Front- und Back Nine ging Bernhard Langer in Durchgang eins auf -8, wobei die Abschlussserie von drei Birdies auf den letzten vier Löchern die gesammelte Erfahrung wiederspiegelt, die der gestandene Deutsche in seiner langen Karriere gesammelt hat. Die 63 war der beste Score des Tages. Nach der Runde gab sich Langer gegenüber den Kollegen der PGA Tour höchst zufrieden: „Ich habe durch mein komplettes Bag hindurch wirklich solide gespielt. Ich konnte die meisten Greens-In-Regulation treffen und habe mich mit jedem Schläger in meinem Bag wohl gefühlt.“

Beeindruckend: Bernhard Langer konnte in 19 seiner letzten 20 Runden unter Par bleiben.

Die Jagd auf Bernhard Langer

Noch ist jedoch nicht aller Tage Abend. Ein Verfolgertrio aus dem Taiwanesen Chien Soon Lu und den Amerikanern Jeff Hart und Fred Couples konnte bei sechs Schlägen unter Par den Anschluss halten und wird an den beiden verbleibenden Spieltagen alles daran setzen, dem Deutschen den Sieg nochmal streitig zu machen. Im Rennen um die insgesamt über 1,7 Millionen US Dollar Preisgeld ist also das letzte Wörtchen noch nicht gesprochen.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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