Australian PGA Championship: Harold Varner III zum ersten Mal zum Sieger gekürt
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Harold Varner III durchbricht Siegesserie der Australier

Harold Varner III setzt sich in Australien durch und gewinnt bei der Australian PGA Championship sein erstes Profiturnier. David Klein legt eine schwache Abschlussrunde hin.

Glücklicher Sieger. Harold Varner III gewinnt bei der Australian PGA Championship sein erstes Profiturnier. (Foto: Getty)
Glücklicher Sieger. Harold Varner III gewinnt bei der Australian PGA Championship sein erstes Profiturnier. (Foto: Getty)

Die Australier waren hungrig auch in diesem Jahr den Titel der Australien PGA Championship nach Hause zu holen. Am Ende stand jedoch ein Amerikaner ganz oben. Mit Harold Varner III siegte zum ersten Mal seit 1999 ein nicht-australischer Golfer bei dem Turnier an der Gold Coast. Andrew Dodt und Adam Scott bleiben machtlos und müssen sich mit Platz zwei und drei begnügen.

Abschluss zum Vergessen

Der Deutsche David Klein hatte sich mit einer überzeugenden Runde in de Cut gerettet. Am Moving Day lief es nicht mehr so gut für ihn, im Finale rutschte er noch weiter ab. Noch mehr Bogeys und weniger Birdies führten zu einer 77er Abschlussrunde. Nachdem er mit zwei Schlagverlusten einen schwachen Start erwischte folgte auf Loch 8 endlich das erste Birdie. Das sollte jedoch auch das einzige seiner Runde bleiben und bereits ein Loch später war der Schlag wieder verloren.  Auch auf der Back Nine kassierte er nochmal drei Schlagverluste. Endplatzierung für Klein ist T76.

Sieg bei Australian PGA Championship ist Varners erster

Im letzten Jahr hatte es für Harold Varner III nicht ganz für den Sieg gereicht. Im Playoff mit dem Südafrikaner Dylan Fritelli und dem Australier Nathan Holman setzte sich Holman durch, mit den Zuschauern im Rücken. Von Platz zwei ins Finale gestartet war es eine 65er Finalrunde, die Varner in diesem Jahr an die Spitze führte. Er siegte sogar mit zwei Schlägen Abstand auf Andrew Dodt. Für Varner ist es der erste Sieg bei einem Profiturnier.



Dodt blieb zwar fehlerfrei, konnte aber nicht genug Schläge gewinnen, um Varner gefährlich zu werden. Adam Scott hingegen gab nach einer schwächeren dritten Runde im Finale nochmal richtig Gas. Er startete stark mit einem Birdie und blieb ohne Schlagverlust auf der Front Nine. Sein einziges Bogey an Loch 13 holte er mit eine Eagle an der 15 wieder heraus. Mit seiner 67er Runde blieb er am ende noch zwei Schläge hinter Dodt zurück.

Ian Poulter erwischte einen schwachen Start und verlor bereits an den ersten beiden Löchern zwei Schläge. Im Mittelteil seiner Runde konnte er drei Schläge wieder herausholen und so kurzzeitig einen Score unter Par für den Tag erreichen. Nach einem weiteren Bogey kam er allerdings wie am Vortag mit einer 72er Runde ins Clubhaus und beendet das Turnier auf T21.

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