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Australien: Lokalmatador Cameron Smith siegt im Playoff

Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen übertrumpft der Australier Cameron Smith seinen Landsmann Jordan Zunic im Stechen. Alexander Knappe im Mittelfeld.

Cameron Smith erkämpfte sich den Sieg bei der Australian PGA Championship im Stechen. (Foto: Getty)
Cameron Smith erkämpfte sich den Sieg bei der Australian PGA Championship im Stechen. (Foto: Getty)

Die Australian PGA Championship ist in jedem Jahr ein gelungenes Heimspiel für die australischen Spieler. In diesem Jahr behielten die "Aussies" bis zum Turnierende die Oberhand und spielten trugen den Kampf um die Trophäe schließlich unter sich aus. Siegreich daraus hervor ging Cameron Smith, den erst ein unglückliches Bogey-Finish ins Stechen mit Jordan Zunic zwang. Der wiederum notierte ein Bogey am zweiten Extraloch und überließ damit seinem jüngeren Konkurrenten, der schon einen PGA-Tour-Triumph im Team mit Jonas Blixt in der Tasche hat und auf seiner Runde den einen oder anderen genialen Moment aus dem Hut zauberte, seinen ersten European-Tour-Sieg.

Für Smith ist der Erfolg auf heimischem Boden etwas ganz besonderes: "Weder meine Mutter noch mein Vater waren da, als ich in New Orleans gewonnnen habe," sagte er nach dem Playoff, "vor ihnen gewinnen zu können und vor weiteren Familienmitgliedern und Freunden, und dann noch ins Queensland zu gewinnen, das macht es noch so viel besonderer für mich."

Mit 17 Schlägen unter Par verpasste mit Adam Bland ein weiterer Australier das Playoff nur knapp und wurde alleiniger Dritter. Den vierten Platz teilen sich mit David Bransdon und Marc Leishman zwei weitere Lokalmatadors. Auch Alexander Knappe, der letzte verbliebene Deutsche im Feld, wollte es zum Schluss noch einmal wissen.

Alexander Knappe mit Endspurt

Für Alexander Knappe war das Turnier über die drei ersten Runden hinweg recht unspektakulär verlaufen - nach Runden von 72, 71 und 73 hatte er den finalen Turniertag bei even Par begonnen. Dort allerdings läutete er die entscheidende Runde mit einem Endspurt ein: Von Tee 10 aus gestartet notierte er auf seinen ersten sechs Löchern vier Birdies und blieb bis zum Ende seiner Front Nine bogeyfrei. Erst auf der Back Nine musste er einen ersten Schlagverlust verschmerzen, auf den bis zum Ende der Runde noch vier weitere folgten, denen er allerdings noch drei Birdies folgen ließ. Die 69er Finalrunde war seine beste des Turniers und brachte ihn immerhin auf drei Schläge unter Par, viele Plätze konnte er damit allerdings nicht gutmachen - er beendete das Event auf T41.

Philipp Mejow hingegen hatte nach der ersten Runde, die mit einer 81 auf der Scorekarte bereits gänzlich seinen Vorstellungen zuwider gelaufen war, krankheitsbedingt das Handtuch werfen müssen. In der Weihnachtspause in den kommenden Wochen wird er allerdings reichlich Zeit für seine Genesung haben.

Sergio Garcia lässt auf den letzten Metern nach

Ganz gegensätzlich zu Alex Knappe beendete der Spanier Sergio Garcia das Turnier in Queensland. Anstatt noch einmal den Turbo einzuschalten, ging dem amtierenden Masters-Sieger gegen Ende des Events die Puste aus. Mit einer 74, die unter anderem durch ein schmerzhaftes Doppelbogey an der 14 bedingt wurde, büße er ganze 17 Plätze ein und musste sich letztlich mit dem geteilten 24. Rang begnügen.

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Jacqueline Sauer
Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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