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PGA Tour: Jordan Spieth in der Heimat auf der Jagd

21. Mai 2016
Präsentiert sich beim Heimspiel der AT&T Byron Nelson in guter Form: Der gebürtige Texaner Jordan Spieth. (Foto: Getty)
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Bei der AT&T Byron Nelson in Texas sitzt Lokalmatador Jordan Spieth Führendem Ben Crane im Nacken. Sergio Garcia hält Tempo an der Spitze – Alex Cejka hadert mit Tag eins.

Nachdem die Führung am Vortag noch durch drei geteilt werden musste, hat sich Ben Crane vor dem Wochenende die alleinige Spitzenposition gesichert. Ihm folgt ein Pulk aus schlagkräftigen Akteueren – unter ihnen der Texaner Jordan Spieth. Der kurze Par-70-Kurs verzieh keine Ausrutscher und forderte beim Cut prominente Opfer.

Alex Cejka kann ersten Tag nicht ausbügeln

Bei der Players Championship noch so furios aufgespielt, in Texas am Cut gescheitert: Alex Cejka reichte eine Steigerung an Tag zwei nicht, um sich für das Wochenende zu qualifizieren. Auch wenn sich der gebürtige Tscheche zu Beginn seiner Runde toll präsentierte: Drei Birdies auf den ersten sechs Löchern und dabei kein Schlagverlust – der Cut wäre drin gewesen für Cejka, auch wenn an Tag eins nur ein Ergebnis von eins über zu Buche stand und die Konkurrenz sehr niedrig scorte.


Doch der kurze Par-70-Kurs in Texas ließ wenig Spielraum, um fehler wieder gutzumachen. Insgesamt gelang dem 45-Jährigen zwar die Runde unter Par zu beenden. Mit seiner 69 auf der Scorekarte konnte sich der Routinier jedoch keine Illusionen mehr über das erreichen des Cuts machen. Cejka war jedoch nicht das einzige prominente Opfer: Auch Loius Oosthuizen und Bryson DeChambeau schafften es nicht ins Wochenende.

Jordan Spieth bei Heimspiel gut aufgelegt

Für Jordan Spieth bedeuten die AT&T Byron Nelson ein waschechtes Heimspiel. Der gebürtige Texaner zeigte sich am zweiten Turniertag auch gut aufgelegt und schoss von der Back Nine gestartet ganze fünf Birdies auf den ersten neun Löchern. Da trübte es das Bild auch kaum, dass er einen Schlagverlust auf der 13 hinnehmen musste.

Dies sollte auch das einzige Bogey des Tages für den Mann aus Dallas bleiben, der seinen Score sogar um einen weiteren Schlag verbessern konnte. Es scheint als sei die ehemalige Nummer eins der Welt nach seinem Desaster von Augusta und dem verpassten Cut bei der Players Championship wieder ein Mann für die Highlights auf der Runde.


Sergio Garcia mischt weiter vorne mit

An Tag eins war es Sergio Garcia der dem Spiel bei der AT&T Byron Nelson seinen Stempel aufdrückte. Auch in Runde zwei mischte der Spanier weiter kräftig im Kampf um die Spitzenplätze mit und legte mit einer 66er-Runde nach. Garcia fühlte sich nach wie vor sehr sicher auf dem Kurs in Irving und blieb weiterhin bogeyfrei.

Darüber hinaus gelangen ihm wieder so herausragende Putts wie am 15. Loch aus mehr als fünf Metern zum Birdie. In dieser Form ist Garcia ein heißer Kandidat im Rennen umd den Turniersieg.

Ben Crane gehört vor dem Wochenende die Spitzenposition

Ganz vorne reihte sich jedoch kein Sergio Garcia oder Jordan Spieth ein – die Spitzenposition gehörte nach zwei absolvierten Runden Ben Crane aus den USA. Auf der Back Nine gestartet ging der Tag bereits gut los für den 40-jährigen Pro: Mit drei Birdies auf den ersten neun Löchern machte Crane eifrig Schläge gut.

Auf der zweiten Hälfte seiner Runde fing der Mann aus Portland dann an zu zaubern: Auf dem Par-4 Loch 3 sah sich Crane einem langen Schlag aus dem Bunker am Grün ausgesetzt. Als er sah, dass sein Ball vielversprechend auf dem Grün landete, konnte Crane gar nicht schnell genug aus dem Bunker klettern und erlebte grade noch mit eigenen Augen, wie die weißte Kugel den Becherrand überquerte. Mit diesem Kurzspiel schaffte er es zu Recht an die erste Stelle des Leaderboards.

Zwischenstand bei der AT&T Byron Nelson

Position Spieler Gesamt Runde 2
1 Ben Crane -12 -7
T2 Jordan Spieth -11 -5
T2 Sergio Garcia -11 -4
T2 Bud Cauley -11 -5
T2 Brooks Koepka -11 -6
T8 Dustin Johnson -8 -2
Cut Louis Oosthuizen E -3
Cut Alex Cejka E -1

Bernhard Küchler

Bernhard Küchler - Freier Autor für Golf Post

Zum Studium ins Rheinland gekommen, fühlt sich der gebürtige Münsterländer inzwischen als echter Kölner. Die bisherige journalistische Vita bewegte sich überwiegend im Fußball-Metier. Zuletzt veröffentlichte er einen Dokumentarfilm über den Drittligisten Fortuna Köln. Vielseitig sportbegeistert widmete sich der studierte Germanist den unterschiedlichsten Disziplinen. Klar, dass auch das Spiel um die kleine weiße Kugel dabei nicht fehlen darf!

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