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Pebble Beach: Chez Reavie führt nach erster Runde

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12. Feb 2016
Chez Reavie (re.) führt mit mit seinem Caddie beim At&T Pebble Beach Pro-Am. (Foto: Getty)
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Chez Reavie nutzt den ersten Tag des Pebble Beach National Pro-Am am besten. Alex Cejka auf T39.

Was die Alfred Dunhill Links Championship für die European Tour ist, das ist das Pebble Beach National Pro-Am für die PGA Tour: Die besten Golfer des Kontinents laden sich befreundete Stars ein und spielen drei gemeinsame Runden auf drei verschiedenen Plätzen. Dabei gibt es eine Pro-Am-Wertung für die Teams und eine eigene Wertung für die Profis. Den Finaltag bestreiten die Pros ohne Begleitung, schließlich geht es bei allem Spaß auch noch um insgesamt sieben Millionen US-Dollar Preisgeld.

Für manche Spieler sind ihre Freunde sogar der einzige Grund, sich im Pebble Beach Golf Links blicken zu lassen. Bubba Watson ist zum Beispiel nur am Start, weil ihn sein „Buddy“, der Schauspieler Mark Wahlberg, darum gebeten hat. Seine Proberunde nahm der 37-Jährige dann auch nicht so sonderlich ernst (siehe Video). Zum Auftakt des Pebble Beach National Pro-Am nutzte der Longhitter dann wieder ausschließlich seine Schläger und notierte eine 73er Auftaktrunde. Bei eins über Par liegt er auf Position T105.


Alex Cejka und ein „Ryder-Cup-Held“ der anderen Art

Von Alex Cejka und seinem Spielpartner ist keine witzige Anekdote überliefert und auch der Name des Amateurs klingt nicht laut im Ohr: Pascal Grizot. Doch wer sich im Golfsport auskennt, wird hellhörig. Der Franzose holte 2011 als Bewerbungsmanager den Ryder Cup für sein Heimatland nach Paris, auf die Austragung muss er noch bis 2018 warten. Der Ryder Cup ist für Cejka kein Thema, der 45-Jährige besitzt die benötigte European-Tour-Mitgliedschaft nicht, und kann sich ganz auf das Turnier in Kalifornien konzentrieren. Die erste Runde schloss Cejka mit einer 70 ab. Das reicht momentan für Platz T39.

Jordan Spieth und der golfende Countrysänger

Jordan Spieth hat sich einen der vermeindlich patentesten Amateure an seine Seite geholt. Der amerikanische Countrysänger Jake Owen wollte vor geraumer Zeit selbst Golfprofi werden, schlug stattdessen aber den Weg des Musikers ein. Seine sportliche Leidenschaft vernachlässigte er aber nie. Letztes Jahr schoss der 34-Jährige an der Seite des mittlerweile zweifachen Majorsiegers auf dem Par-72-Kurs in Pebble Beach eine 67. Da muss auch der Texaner aufpassen, dass ihm sein Amateur nicht die Show stielt. Spieth brachte es am ersten Tag des Pebble Beach National Pro-Am auf eine 71er Runde und belegt Rang T65.

Justin Rose über Justim Timberlake

Apropos Sänger: Der früher durch die Boygroup „NSYNC“ bekannt gewordene Sänger, Komponist und Schauspieler ist als begeisterter Golfer ebenfalls am Start – er spielt zusammen mit Justin Rose. Zwar konnte Timberlake in der ersten Runde sportlich wenig glänzen und liegt mit seinem Partner in der Kombi auf T41.

Dafür schnappte sich Timberlake am 16. Loch von einem Zuschauer eine Gitarre und spielte spontan einen Song. Partner Justin Rose fand’s toll: „Man sieht ihn nicht so viele tolle Golfschläge spielen, aber als er die Guitarre griff, war ein Moment gekommen, an dem man realisierte: ‚Das ist ziemlich cool.‘ Wir haben alle unsere besonderen Fähigkeiten.“

Die Führung hat nach dem ersten Tag Chez Reavie inne; er schoss eine 63er Auftaktrunde auf dem vermeintlich einfachsten der drei zu spielenden Plätze, dem Monterey Peninsula. Nach dem dritten Tag wird es einen Cut geben, wenn alle Teams alle Plätze gespielt haben.

Welche Stars sind sonst noch im Feld?


Pebble Beach: Welche Promis schwingen 2016 den Schläger?

Zwischenstand des Pebble Beach National Pro-Am

Pos Spieler Runde 4 Gesamt
1 Chez Reavie -8 -8
T2 Fredrik Jacobson -7 -7
T2 Cameron Smith -7 -7
T2 Bronson Burgoon -7 -7
T5 Justin Rose -6 -6
T39 Alex Cejka -2 -2
T65 Jordan Spieth -1 -1
T105 Bubba Watson 1 1

Stand vom 2016-02-12 01:02:03

Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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