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Matt Every triumphiert erneut beim Arnold Palmer Invitational

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22. Mrz 2015
Matt Every (l) empfängt die Trophäe des Arnold Palmer Invitational vom "King" höchstpersönlich. (Foto: Getty)
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Matt Every verteidigt beim Arnold Palmer Invitational 2015 seinen Titel. Die Entscheidung fällt am letzten Loch.

Das Arnold Palmer Invitational ging nach einem spannenden Finale mit einem Sieg von Matt Every zuende. Mit einer 66er Abschlussrunde beschloss er das Turnier mit insgesamt -19 und konnte sich so letztendlich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Ihm winken 500 Punkte im FedExCup und mehr als eine Million US-Dollar Preisgeld. Den zweiten Platz belegte Henrik Stenson, der sich mit zwei unter Par für den Tag auf -18 spielte. Auf dem dritten Rang landete Matt Jones bei einem Gesamtscore von -17.

Der Sieg gelang Every mit einem Birdie am 72. Loch. Zum fünften Mal in der Geschichte des Arnold Palmer Invitational konnte sich damit ein Spieler die „Audienz“ beim King in letzter Sekunde zu sichern. Letztes Jahr gewann der 31-jährige US-Amerikaner beim Turnier in Bay Hill seinen ersten Titel, nun verteidigte er ihn. Abermals ging er dabei mit einem Rückstand ins Finale. Bei seinem ersten Triumph lag er nach dem Moving Day vier Schläge hinter dem Führenden, diesmal waren es drei. Leichter war die Aufgabe für den in Florida geborenen Profi dennoch nicht.


Matt Everys Putt zum Sieg

Henrik Stenson vergibt Sieg mit dem Putter

Sein ärgster Konkurrent Stenson hatte bis zum letzten Loch die Chance das Stechen zu erreichen, doch der Schwede vergab den Putt aus sieben Metern knapp. Das verwunderte an diesem Tag nicht sonderlich, hatte der 38-Jährige doch zuvor bereits drei Löcher gedreiputtet und keinen einzigen Ball aus einer Entfernung von mehr als 2,5 Metern gelocht. Stenson dürfte nach zwei vierten Plätzen bei den letzten beiden Starts und seinem zweiten Rang beim Arnold Palmer Invitational dennoch im Kurs der Buchmacher für das bevorstehende erste Major steigen.

Rory McIlroy solide auf Rang elf

Der Weltranglistenerste Rory McIlroy spielte am Sonntag eine 70er Runde zum Abschluss des Arnold Palmer Invitational. Sein Tagesscore von zwei unter Par verbesserte seine Platzierung um eine Position. Dabei profitierte der Nordire von zwei späten Birdies auf der 16. Bahn sowie am „Home-Hole“, dem letzten Loch. Nachdem McIlroy Anfang März bei der Honda Classic den Cut verpasst hatte, scheint er sich nun langsam wieder seiner Form aus dem letzten Jahr anzunähern. Vor zwei Wochen gelang ihm ein Top-Ten-Ergebnis beim WGC-Event, nun der elfte Platz beim Arnold Palmer Invitational.

Sam Saunders spielt „Grandpa Invitational“

Zwar landete Sam Saunders am Ende des Arnold Palmer Invitational bei sieben unter Par „nur“ auf dem geteilten 29. Rang, dennoch stand er das gesamte Turnier über im Fokus der Medien. Der 27-Jährige ist der Enkel des legendären Arnold Palmer, der Veranstalter und Namensgeber des Events in Orlando ist. Letztes Jahr war er noch auf Einladung seines Großvaters beim Turnier dabei, nun hatte er sich dank guter Leistungen in der Vorsaison qualifiziert. Auch seine Form stellte er zuletzt unter Beweis, als er beim Sieg Alex Cejkas bei der Puerto Rico Open dem Deutschen erst im Stechen unterlag.

In der Woche darauf folgte eine weitere Top-25-Platzierung bei der Valspar Championship. Doch Saunders steht erst am Beginn seiner PGA-Tour-Karriere, es ist sein erstes Jahr mit voller Spielberechtigung auf der Tour. Und einfach war es bisher nicht. Sechsmal in Folge verpasste er den Cut von Ende Oktober bis Mitte Februar. Vorgestellt und angesprochen wird er meist als „Arnold Palmers Enkel“, auch das kann belastend sein. Wenngleich er am Finaltag einen Tagesscore von eins über Par notierte, war es ein weiterer Schritt für Saunders, den Zuschauern und Journalisten seinen eigenen Namen ins Gedächtnis zu spielen. Den seines Großvaters wird deswegen niemand vergessen.

Der zweite Albatros

Nachdem es am Moving Day des Arnold Palmer Invitational bereits das erste Albatros der Turnierhistorie durch Daniel Berger gab, folgte am Finaltag gleich das nächste. Zach Johnson lochte aus fast 190 Metern am 467 Meter langen 16. Loch, einem Par-5. Der Tanz seines Caddies hinterher war mindestens genauso eindrucksvoll. Ein gutes Omen war es dennoch nicht für Johnson. Auf den letzten beiden Löchern büßte er nach Bogeys zwei der drei gewonnenen Schläge wieder ein und beendete das Turnier auf dem geteilten neunten Rang.

Das Endergebnis des Arnold Palmer Invitational

Pos Spieler Runde 4 Gesamt
1 Matt Every -6 -19
2 Henrik Stenson -2 -18
3 Matt Jones -4 -17
4 Morgan Hoffmann -1 -15
5 Ben Martin -1 -14
T11 Rory McIlroy -2 -11
T29 Sam Saunders 1 -7
T35 Adam Scott 0 -6

Stand vom 2015-03-22 23:02:03

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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