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Lindner: „Von der Hero Womens Open habe ich mir mehr erwartet“

02. Dez 2013
Ann-Kathrin Lindner wird zusammen mit sechs weiteren Deutschen beim Lalla Meryem Cup starten. (Foto: SLR Sports Marketing Agency)
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Ann-Kathrin Lindner ist mit ihrem Turnierabschneiden in Indien mäßig zufrieden. „Es war schwierig, sich dort wohl zu fühlen.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gerade fliege ich aus Delhi zurück nach Dubai. Dort wird das letzte Turnier der Saison ausgetragen.

Die Hero Womens Indien Open sind für mich nicht gerade erfolgreich gelaufen. Einmal mehr habe ich den Cut geschafft. Mittlerweile liegen meine Erwartungen aber etwas höher. Meine Runden sehen erstmal solide aus. Auf dem Leaderboard sind nämlich auch ziemlich hohe Ergebnisse zu finden. Der Platz war bisher der engste, den wir auf der Tour gespielt haben. Eng ist erstmal noch nicht schlimm, aber neben den Bahnen lauerten Dornbüsche und alles mögliche, aus dem man einfach nichts Anständiges machen konnte, wenn man den Ball überhaupt gefunden hat. Die Devise war also Fairways treffen, oftmals lieber nur Hölzer oder Eisen vom Tee, in der Folge aber entsprechend längere Eisenschläge ins Grün, die durch die Dürre recht hart und mit ihrem Grain für mich wieder nicht einfach zu Putten waren. Runde für Runde habe ich es geschafft mehr Fairways zu treffen, leider wurden zum Schluss die Eisenschläge etwas ungenau und das Putten lief einfach die ganze Woche nicht. Letztendlich sehe ich die Woche aber als eine gute Vorbereitung auf das Abschlussturnier in Dubai, bei dem ich natürlich nochmal alles herausholen will.

Man glaubt es kaum, aber ich bin zum ersten Mal in Dubai. Ich freue mich riesig darauf. Es wird sicher eine komplett andere Welt sein, als die, in der ich mich gerade eine Woche aufgehalten habe. Indien hat mir schon etwas Furcht eingejagt. Ich habe mich nie wirklich wohl gefühlt, war froh, nie alleine zwischen Hotel und Golfplatz gewesen zu sein. Da haben die Spielerinnen untereinander auch  immer ein beschützendes Auge auf ihre Kolleginnen.

Also jetzt werden in Dubai nochmal alle Reserven mobilisiert. Ein Freund aus St. Leon-Rot wird mich auf und neben der Runde begleiten. Das hat bisher ja gut geklappt mit den Freunden am Bag. :-)

Drückt mir die Daumen für einen erfolgreichen Saisonabschluss.

Eure Anka


Ann-Kathrin Lindner on Tour - Fotoalbum

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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