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ANA Inspiration: Caroline Masson mit hervorragendem Ergebnis

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04. Apr 2016
Caroline Masson und ihr Caddy hatten beim ersten Major-Turnier des Jahres, der ANA Inspiration, allen Grund zur Freude. (Foto: Getty)
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Die deutsche Proette Caroline Masson sichert sich beim ersten Major-Turnier der Saison eine Top-Ten-Platzierung. Lydia Ko geht freudestrahlend baden.

Caroline Masson beendet auch die Finalrunde der ANA Inspiration, dem ersten Major-Turnier der Damen in dieser Saison, unter Par und hält sich damit über die kompletten vier Tage schadlos. Mit einer 71er Runde sicherte sich die Gladbeckerin damit eine starke Top-Ten-Platzierung. Das es am Ende jedoch „nur“ der geteilte sechste Rang geworden ist wird für die 26-jährige Masson sicherlich zu verkraften sein. Gegenüber den Medien gab sie zu Protokoll, dass ein Top Ten-Resultat bei einem Major ein super Ergebnis sei.

Finalrunde der ANA Inspiration mit zu wenig Biss

Etwas Ernüchterung wird aber sicherlich bleiben, hatte die deutsche Proette am Moving Day doch mit einer überzeugenden 68er Runde gar Siegchancen am Finaltag. Am Sonntag kam Masson dann allerdings nicht über ein Ergebnis von eins unter Par hinaus und konnte somit nicht mehr in den Kampf um den Titel eingreifen. Ihr gelangen lediglich zwei Birdies auf ihrer Abschlussrunde, was sicherlich daran lag, dass sie zum Abschluss die schwächste Green-in-Regulation-Quote der gesamtem Woche aufwies und nur neun von vierzehn Fairways traf.


Caroline Masson musste damit den Sprung ins kühle Nass, der bei der ANA Inspiration obligatorisch für die Siegerin ist, einer anderen Proette überlassen. Nichts desto trotz steht mit dem geteilten sechsten Rang ihr bestes Karriere-Ergebnis bei einem Major zu Buche und wird der 26-jährigen Deutschen hoffentlich viel Schwung für die weitere Saison geben.

Lydia Ko schreibt Geschichte und geht baden

Nach Tag eins noch gleichauf mit Caroline Masson, legte die Weltranglistenerste Lydia Ko im weiteren Turnierverlauf immer mehr zu und sicherte sich am Ende ihren zweiten Majortitel mit einer souveränen 69er Finalrunde und einem Gesamtergebnis von zwölf unter Par. Damit ist die Neuseeländerin mit ihren 18 Jahren die jüngste Zweifach-Major-Siegerin und verteidigt souverän ihre Spitzenposition in der Weltrangliste. Mit einer äußerst abgeklärten und souveränen Vorstellung am Finaltag unterstrich die junge Proette erneut ihr Ausnahmetalent und ließ ihren Verfolgerinnen um die Britin Charley Hull (Position 2) und die US-Amerikanerin Lexi Thompson (Position 5) keine Chance.

Neben der Siegprämie von 390.000 US-Dollar ergatterte Ko auch wertvolle Punkte im Race to the CME-Globe, der Saisonwertung auf der LPGA-Tour, und grüßt auch dort inzwischen von der Spitze. Darüber hinaus durfte die Neuseeländerin mit ihrem Team den obligatorischen Sprung in den See nehmen. Der See um das 18. Grün, der auch Poppy´s Pond genannt wird, dient seit 1988 der Abkühlung der Siegerin und der Freude der Zuschauer.

Verfolgerinnen mit allzu bunten Scorekarten

Das sich Lydia Ko den Sieg am Finaltag mit einer 69er Runde holen konnte lag auch vor allem daran, dass ihre Mitstreiterinnen nicht konstant genug spielten und sich zu viele Schlagverluste besonders zu Beginn der Runde leisteten. Die nach dem Moving Day führende US-Amerikanerin Lexi Thompson startete zum Beispiel mit zwei Bogeys auf ihren ersten drei Löchern in ihre Finalrunde und stand nach neun Löchern gar bei drei über Par und verabschiedete sich somit recht früh aus dem Titelrennen.

Auch die Engländerin Charley Hull leistete sich auf ihren ersten vier Löchern zwei Bogeys und schaffte es am Ende trotz fünf Birdies nicht mehr Lydia Ko von Rang eins zu verdrängen. Sie teilt sich den zweiten Rang bei insgesamt elf unter Par mit der Südkoreanerin In Gee Chun, die noch die solideste Runde unter den Verfolgerinnen spielte, aber mit einer Runde von zwei unter Par auch nicht mehr ganz oben angreifen konnte. Die genauen Ergebnisse und einen Überblick aller Spielerinnen liefert auch nochmal das abschließende Leaderboard.

Die Highlights der Siegerin sind in diesem Video nochmal zusammengefasst.

Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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