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Vive la France: Deutschland gegen Frankreich in Paris

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01. Jul 2014
All eyes on GER vs FRA - Nicht nur in Brasilien gilt es für die Deutschen, die Franzosen zu besiegen. (Foto: Getty)
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Nicht nur Neuer und Co. kriegen es mit den Franzosen zu tun: Martin Kaymer, Marcel Siem und Maximilian Kieffer bei der Alstom Open de France.

„Ist mir völlig Wurscht! Wir sind jetzt unter den besten Acht und das zählt!“ – Wenn Martin Kaymer, Marcel Siem oder Maximilian Kieffer am kommenden Samstag vor dem Finaltag in Paris so auf die Frage nach ihren Leistungen antworten würden, wie Per Mertesacker das nach dem Achtelfinalspiel der deutschen Fußballer tat, dann wären mit Sicherheit alle deutschen Golffans glücklich. Beim Fußball gelten da manchmal andere Gesetze. Wenn am Freitag das brisante Viertelfinale gegen Frankreich anfängt, haben die Deutschen Golf-Pros die erste Halbzeit schon hinter sich. Auf dem „Le Golf National“, Austragungsort des Ryder Cup 2018, findet mit der Alstom Open de France ein Turnier statt, das die deutschen Golfer in guter Erinnerung haben. Und von der Logik her wäre jetzt Maximilian Kieffer an der Reihe – außerdem ein Blick auf das Heimspiel No. 2 auf der Challenge Tour und Caro Masson in Europa.

Deutsches Trio bei Alstom Open de France

Sieger 2009: Martin Kaymer. (Foto: Getty)

Sieger 2009: Martin Kaymer. (Foto: Getty)


Martin Kaymer konnte die Alstom Open de France 2009 gewinnen, Marcel Siem war 2012 der überglückliche Sieger, Maximilian Kieffer wäre logischerweise der nächste Schritt. Leider folgt die Wirklichkeit selten einer solchen Logik. Fest steht aber, dass der Platz und das Turnier den Deutschen liegt. Und das Kaymer, Siem und Kieffer zur Zeit eine gute Form haben, zeigten sie alle in der jüngsten Vergangenheit, auch wenn es beim Heimspiel in Pulheim ein wenig geklemmt hat. Drei Millionen Euro Preisgeld werden in Frankreich ausgespielt, zusätzlich bringt das Fußball Länderspiel am Freitag etwas Feuer in die Geschichte – am schönsten wäre wohl die Schlagzeile: „Deutscher Sieg gegen Frankreich und in Frankreich!“

Alex Cejka zurück auf der Web.com Tour

Für Alex Cejka, dem besten Deutschen beim Heimspiel auf dem Gut Lärchenhof (T12), geht es zurück in die zweite Liga der US Tour. Bei der Nova Scotia Open in Halifax, Kanada, wird der 43-Jährige seinen zweiten Titel in dieser Saison in Angriff nehmen. Bereits zu Jahresbeginn konnte sich Cejka einen Sieg auf der Web.com Tour sichern, und wurde danach noch einmal Zweiter, sodass die Tour-Karte für die PGA Tour in der nächsten Saison fast sicher ist. Der sympathische Wahlamerikaner spielt aktuell starkes Golf und gehört auf der Web.com Tour stets zum Favoritenkreis.

PGA Tour: The Greenbrier Classic

In West Virginia macht die PGA Tour in dieser Woche bei der noch jungen Greenbrier Classic Halt. Auch wenn das Feld nicht so hochkarätig besetzt ist, wie man es von der PGA Tour gewohnt ist, birgt das Niveau der Tour immer genug Potenzial für spannende Geschichten. Zu den Top-Favoriten auf den 1,1 Million US-Dollar-Sieger-Scheck zählt in jedem Fall Bubba Watson, der bereits zweimal 2014 gewinnen konnte, unter anderem das Masters. Außerdem wird es spannend sein zu beobachten, wie sich Jonas Blixt machen wird. Der schwedische Shooting Star reist als Titelverteidiger an – beim Masters wurde er geteilter Zweiter, danach folgten drei verpasste Cuts und ein geteilter 75. Platz bei der PLAYERS.

Challenge Tour in Bad Griesbach: Hoffnung auf Lampert

Moritz Lampert ist derzeit der hellste Stern am Challenge-Tour-Himmel: Sechs Turniere 2014, davon zweimal Erster, vergangene Woche geteilter Zweiter und einmal T5 – Lampert ist in Form. Da kommt das Heimspiel wie gerufen. Bei der Aegean Airlines Challenge im Hartl Resort Bad Griesbach hat Lampert die Chance, sich auf heimischen Boden Sieg Nummer drei und damit die Führung in der Saisonwertung unter den Nagel zu reißen. Insgesamt werden 14 Deutsche am Start sein

Masson und Lindner bei Ladies European Masters

Im Vereinigten Königreich steht in dieser Woche das Flaggschiff-Event der Ladies European Tour an: Die ISPS Handa Ladies European Masters. Und mit Ann-Kathrin Lindner, die zuletzt zwei Top-20-Ergebnisse einfahren konnte, und Caroline Masson, die das Turnier als Vorbereitung auf die in der anschließenden Woche stattfindenden Women’s British Open nutzt, liegen aus deutsche Sicht zwei heiße Eisen im Feuer. In Denham, Buckinghamshire, etwa 25 Kilometer westlich von London, werden 500.000 Euro Preisgeld verteilt.

Die aktuellsten News und Stories zum Turniergeschehen der verschiedenen Touren finden Sie wie immer auf der Turnierseite.


Caroline Masson abseits des Golfplatzes

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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