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Kaymer und Kieffer in Schottland gleichauf

Kaymer und Kieffer liegen nach der ersten Runde der Alfred Dunhill Links Championship gleichauf. Ein Quintett führt das Feld an.

26. Sep 2013
Family Business: Martin Kaymer spielt gemeinsam mit seinem Bruder Philip, ihr Vater hilft als Caddie aus. (Foto: Getty)


Ein Feld von ganzen 167 Profis teete mit ebensovielen Amateuren in der ersten Runde der Alfred Dunhill Links Championship auf drei verschiedenen Plätzen auf. Eine organisatorische Herausforderung, mussten doch zwei verschiedene Wertungen aus drei Orten verzeichnet werden. Martin Kaymer und Maximilian Kieffer, die beiden Deutschen im Feld, kehrten mit gleichen Scores von zwei verschiedenen Anlagen in ihre Clubhäuser zurück. Angeführt wird das Feld von gleich fünf Spielern: Chilene Mark Tullo, Franzose Alexandre Kaleka und die drei Engländer Oliver Wilson, Tom Lewis und Richard McEvoy besetzen mit 64er Runden die Spitze.

Die beiden deutschen K's teilen sich den 47. Platz

Maximilian Kieffer, der wegen einer Erkältung bei der Open D'Italia eine Top-Ten-Platzierung verfehlte, fühlte sich in Schottland vor Turnierstart bereits erholter. "Ich habe mich den letzten Tagen etwas regeneriert und die Erkältung wird langsam besser", sagte er im Vorfeld des Turniers, "ich freue mich sehr auf diese Woche, denn es ist einmal ein anderes Turnier, denn es wird auf drei Plätzen ausgetragen. Ich bin gespannt, was uns ab Donnerstag erwartet, denn hier in Schottland spielen nicht nur die Plätze, sondern auch das Wetter eine große Rolle."

Wetter spielt mit

Das spielte mit: die Plätze blieben trocken und der Wind erträglich. Der Düsseldorfer startete bei diesen Bedingungen auf Kingsbarns mit drei Schlägen unter Par in das Turnier, vier Schlaggewinne standen einem einzigen Bogey gegenüber. Damit sicherte sich der Rookie vorerst den geteilten 47. Platz neben Kollegen Martin Kaymer und damit im vorderen drittel des Teilnehmerfeldes. Für die kommenden Tage ist allerdings noch Luft nach oben, denn laut Kieffer haperte es an den Putts: "Ich habe heute sehr gut gespielt, aber wenig Bälle gelocht. Der Platz hat sich sehr leicht gespielt, sodass es eine echte Putting-Competition war. Ich hoffe, dass meine gute Form über die nächsten Tage anhält, wenn die Plätze schwerer und das Wetter schlechter werden."

Kaymers auf schwierigem Carnoustie

Kaymer spielte begleitet von Bruder und Vater mit Carnoustie bereits am ersten Tag den schwierigsten der drei Plätze bei der Alfred Dunhill Links Championship. Das merkte man deutlich, denn trotz gutem Wetter trübten drei Schlagverluste die Runde. Seine sechs Birdies platzierten ihn mit insgesamt drei Schlägen unter Par aber auf dem geteilten 47. Platz neben Landsmann Kieffer. Auch in der Pro-Am-Wertung liegen die beiden gleichauf, gemeinsam mit ihren Amateur-Partnern brachten sie es beide auf sieben Schläge unter Par und sicherten sich damit vorerst den geteilten 44. Platz.

Jamie Donaldson stark in Carnoustie

Dass Carnoustie der schwierigste Platz von den Dreien ist, spiegelt sich deutlich in den Ergebnissen wieder: Kein einziger der Carnoustie-Spieler schaffte es mit in die Spitze. Das bei weitem beste Ergebnis hier erzielte Walise Jamie Donaldson (-7) - er besetzt mit nur einem Schlag Abstand zu den Führenden den geteilten sechsten Platz. Acht Birdies und nur ein Bogey hat er gespielt und platziert sich damit aussichtreich für die nächsten beiden Turniertage, an denen es für ihn auf die beiden leichteren Plätze geht.

Nick Dougherty, der Pechvogel des Tages

Gewann er das Turnier im Jahr 2007, blieb Engländer Nick Dougherty (+14/167) in diesem Jahr gänzlich glücklos. Nachdem er bereits bei seinen beiden vorangegangenen Turnieren auf der European Tour den Cut verpasst hatte, wollte es auch in er Auftaktrunde in Carnoustie nicht richtig klappen. Für ihn hagelte es Schlagverluste, vier Bogeys musste er verbuchen, ebenso einen Doppelbogey und an der 18 brauchte er sogar auf dem Par-4 volle 12 Schläge, bis der Ball endlich ins Loch ging. Sein letzter Sieg ist inzwischen nun auch schon vier Jahre her, damals siegte er bei der BMW International Open.

Pro-Am-Führung mit 56er Runde

In der Pro-Am-Wertung legten Richard McEvoy und Michael Zamkov die Messlatte mit einer 56er Bestball-Runde auf St. Andrews für alle folgenden Tage hoch. Mit 16 Schlägen unter Par liegen sie vier Schläge vor ihren nächsten Verfolgern. Das beste Paar in Carnoustie waren Jamie Donaldson und Partner Sir Steve Redgrave, zehn Schläge unter Par brachten ihnen vorerst den geteilten siebten Platz ein.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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