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Aggregate Playoff – Faires Stechen

Ein "Aggregate Playoff" entscheidet bei einem Gleichstand das Turnier. Zwei der vier Majors wenden diese Entscheidungsform an.

Beim Open Championship wird ein Aggregate Playoff bei Gleichstand gespielt. (Foto: Getty)

Ein Aggregate Playoff wird gespielt, wenn bei einem Profi-Golfturnier ein Gleichstand besteht. Um dann den Sieger zu ermitteln, werden weitere zusätzliche Löcher (Extra Holes) gespielt. Meist handelt es sich um drei bis vier zusätzliche Löcher. Anders als beim "18 hole playoff" wird das Aggregate Playoff meist zeitnah zum Turnier ausgetragen. Oft besteht dann allerdings das Problem, dass das Turnier nicht vor Sonnenuntergang beendet ist.

Aggregate Playoff als faire Variante

Gewinner des Turniers ist anschließend der Spieler, der ingesamt die geringste Anzahl von Schlägen benötigt hat. Diese Methode wird gemeinhin als fair erachtet, da hier ein schlechter Schlag nicht gleich den Sieg kostet. Sollte es noch immer einen Gleichstand geben, wird Sudden Death gespielt.

Die Methode wird in zwei der vier Majors der Männer angewandt. 1985 führte die ehrwürdige Open Championship als erstes Turnier diese Methode ein. Allerdings wurde es erst 1989 in Royal Troon zum ersten Mal verwendet. Aus dem Aggregate Playoff zwischen Mark Calvecchia, Greg Norman und Wayne Grady ging Calvecchia als Sieger hervor.

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