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Affe scheucht Luke Donald zur Führung in Südafrika

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05. Dez 2014
Luke Donald führt bei der Nedbank Golf Challenge nach einer fantastischen zweiten Runden. (Foto: Getty)
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Luke Donald knackt beinahe den Platzrekord bei der Nedbank Golf Challenge. Marcel Siem mischt dank Eagle weiter oben mit.

Mit einem formidablen Auftritt bei der Nedbank Golf Challenge hat sich Luke Donald nach vorn geschossen. Marcel Siem trumpfte am zweiten Turniertag wieder mit einem Eagle auf, gewann diesmal aber kein Auto.

Luke Donald schießt neun unter

Mit einer grandiosen Runde von 63 Schlägen sicherte sich Luke Donald die Führung nach dem zweiten Turniertag der Nedbank Golf Challenge. Der 36-Jährige spielte kein einziges Bogey, dafür aber ganze neun Birdies. Den Platzrekord seines Landsmanns Lee Westwood verfehlte der Engländer im Gary Player Country Club in Sun City dabei nur um einen Schlag. Den nötigen Schwung für seine Runde verlieh Donald heute ein umherirrender Pavian. Der scheuchte den ehemaligen Weltranglistenersten kurzzeitig über den Platz, ließ dann aber auch schnell wieder von ihm ab.


Marcel Siem mit weiterem Eagle

Marcel Siem traf auf seiner Runde heute keinen Affen, sondern ein unter Golfern wesentlich beliebteres Tier: den Adler. Am zweiten Loch korrigierte Siem mit einem Eagle den frühen Schlagverlust der ersten Bahn. Bereits am Vortag hatte sich der 34-Jährige mit einem glücklichen Eagle auf der 17 einen skandinavischen Kleinwagen gesichert. Ein Auto gab es dieses Mal aber nicht.

Und auch sonst lief der zweite Turniertag der Nedbank Golf Challenge nicht so gut wie der Vorherige. Nach sieben gespielten Löchern hatte Siem seinen Gesamtscore bis auf sieben unter Par verbessert. Doch schon auf der achten Bahn ging es wieder rückwärts. An der 14 musste der Ratinger nach einem Schlag in ein Gebüsch einen Drop hinnehmen und auf dem Par-5 den zweiten Schlagverlust des Tages notieren. Doch vor allem die vergebenen Birdieputts auf der Back Nine ärgerten Siem: „Auf den zweiten Neun sind die Putts einfach nicht mehr gefallen. Das ist halt so, wenn die Luft raus ist“, erklärte er gegenüber Golf Post. Schlussendlich kam Siem nach 72 Schlägen ins Clubhaus und liegt damit zur Halbzeit des Turniers auf Rang fünf.

„Zu viel Golf“ für Martin Kaymer

Martin Kaymer verlor hingegen weiter an Boden. Für den Mettmanner standen nach der zweiten Runde der Nedbank Golf Challenge fünf Bogeys lediglich zwei Birdies gegenüber. „Ich bin einfach platt. Zu viel Golf. Ich freu mich, wenn die Saison vorbei ist“, sagte der 29-Jährige spürbar erschöpft. Das Turnier in Südafrika reihe sich in die „Tendenz der letzten Wochen“ ein. „Ich spiele gut, kann aber zur Zeit nicht scoren.“

Gleich auf der ersten Bahn kassierte Kaymer den ersten Schlagverlust. „Schon ist das negative Flair da!“ Und das wurde er auf dem Rest der Runde nie wirklich los. Nach drei über Par für den Tag lag er insgesamt bei fünf über für das Turnier und nur auf dem geteilten 24. Rang.  Auf den letzten beiden Runden will der zweifache Major-Sieger „gucken was passiert.“ Übermäßig motiviert hörte sich das nicht an. Doch wer will ihm das nach dieser unglaublich langen und erfolgreichen Saison verdenken.

Drei Engländer und ein Franzose an der Spitze

Hinter dem Führenden, weit vor Kaymer, lauert derweil Ross Fisher als erster Verfolger hinter Donald. Fisher hatte nach der Auftaktrunde noch in Führung gelegen, kam im zweiten Durchgang aber nicht gegen das Birdiefeuerwerk seines Landsmanns an. Zu bunt war seine Scorekarte, die er mit einem Eagle, Birdies, Bogeys und Doppelbogeys füllte. Zwei Schläge Rückstand hat der 34-Jährige auf die Spitze. Rang drei sicherte sich der Franzose Alexander Levy, einen Schlag vor Danny Willett, einem weiteren Engländer.

Um punkt 12:00 Uhr Ortszeit ließen die Spieler im Übrigen für eine Minute die Schläger ruhen, um dem vor einem Jahr verstorbenen, südafrikanischen Nationalhelden Nelson Mandela zu gedenken.

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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