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Abu Dhabi: Martin Kaymer auf dem Weg nach oben

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22. Jan 2016
Martin Kaymer war in der zweiten Runde der Abu Dhabi HSBC Golf Championship auf dem Vormarsch, als die Runde abgebrochen wurde. (Foto: Getty)
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Im Gegensatz zu anderen Majorsiegern im Feld spielt Martin Kaymer eine gute zweite Runde. Morgendlicher Nebel führt zu Abbruch.

Es war ein guter Tag für die deutschen Starter bei der Abu Dhabi HSBC Golf Championship, auch wenn Marcel Siem und Martin Kaymer ihre Runden nicht beenden konnten. Schuld daran war dichter Nebel, der den Beginn der zweiten Runde um zweieinhalb Stunden verzögerte. Auch am Samstag verzögerte Nebel den Zeitplan. Erst ab 10.30 Uhr Ortszeit konnte die zweite Runde zu Ende gespielt werden.

Kaymer und Siem auf gutem Weg

Martin Kaymer ging erst am Nachmittag auf den Par-72-Kurs des Abu Dhabi Golf Clubs und wurde vom Nebel nicht beeinträchtigt. Von guter Sicht auf die Löcher war dann auch sein Spiel geprägt. Der 31-Jährige überzeugte vor allem mit dem Putter, wenngleich er zweimal aus kurzer Distanz aussichtsreiche Birdiechancen liegen ließ. Es blieb aber dennoch eine überzeugende Vorstellung des Weltranglisten-30., der nach zwölf Löchern bei zwei unter Par für den Tag lag, als die Runde wegen Dunkelheit abgebrochen wurde. Am Samstagvormittag startete der Mettmanner mit einem Birdie auf den verbleibenden fünf Löchern und kam so erneut auf eine 69er Runde. Nach der Runde zeigte sich Kaymer zufrieden:„ Mit den ersten beiden Runden habe ich mich in eine gute Situation fürs Wochenende gebracht. Ich weiß, dass ich auf diesem Platz viele Birdies schlagen kann, aber der Schlüssel wird sein, die Fairways zu treffen um sich viele Chancen zu erarbeiten. “


Ebenfalls sehr zufrieden zeigte sich Marcel Siem: „Ich glaub das waren die besten beiden Runden, die ich in den letzten zwei Jahren in Abu Dhabi gespielt habe.“ Dank sechs Birdies schloss der Deutsche mit einer 68er ab und verbesserte sich damit auf den T25.

Spieth, McIlroy und Stenson mit Problemen

Wesentlich schwerer taten sich andere Stars und Majorsieger wie Jordan Spieth, Henrik Stenson oder Rory McIlroy. Spieth fand wie McIlroy nicht zu seinem Spiel und notierte zwei Bogeys auf der Front Nine. Auf der neunten Bahn hatte er zudem Gück, dass ein Zuschauer unfreiwillig verhinderte, dass sein Ball den Weg ins Wasser fand. Immerhin fiel auf der Zehn dann auch mal ein Birdie für den 22-jährigen Texaner. Auch nach der nächtlichen Pause kam er nicht zurück in sein Spiel. Spieth schloss mit einer 73er Runde und fiel damit zunächst auf T32 zurück. Der Nordire kam nicht besser davon: Über 13 Löcher blieb er ohne Schlaggewinn. Ihm bekam die Zwnagspause jedoch besser als Spieth – mit einem Birdie und einem Eagle an den letzten beiden Löchern meldete sich der Ire zurück.“Gestern war ein frustrierender Tag, aber mit dem Ausgang heute bin ich mehr als zufrieden.“

Stenson, zwischenzeitlich auf Platz T20 abgerutscht, nutzte die Nacht ebenfalls zum Sammeln. Mit drei Birdies in Folge kämpfte auch er sich wieder zurück und schaffte es zumindest noch mit einer even-Par-Runde auf der Scorekarte ins Clubhaus. Stenson belegt somit T4 und liegt mit drei Schlägen in Schlagdistanz.

Im Leaderboard steht der Schwede somit nur einen Schlag besser da als Marcel Siem. Dieser zeigte sich am zweiten Tag der Abu Dhabi HSBC Golf Championship deutlch verbessert. Zwar kam er nicht fehlerfrei durch bis zum Abbruch, aber immerhin drei unter Par notierte der 35-Jährige nach 14 Löchern. Behält er diese Pace bei, ist der Cut kein Problem, und am Wochende nach oben noch einiges möglich.

Bernd Wiesberger kämpft sich ins Wochenende

Zu früher Stunde sollten Max Kieffer und Bernd Wiesberger den Kampf um den Cut bei der Abu Dhabi HSBC Golf Championship aufnehmen. Doch zunächst machte ihnen der dichte Nebel für zweieinhalb Stunden einen Strich durch die Rechnung. Als es dann endlich losging, machten es beide lange spannend.

Bernd Wiesberger hatte die schlechtere Ausgangslage. Der Burgenländer war am ersten Turniertag mit einer even-Par-Runde gestartet und brauchte am zweiten eine Steigerung, um den Cut sicher zu überstehen. Das sah lange Zeit nicht nach einem Problem aus für den 30-Jährigen. Drei Birdies auf den ersten zehn Löchern ließen ihn im Leaderboard Platz um Platz gutmachen. Doch gegen Ende der Runde begann Wiesberger nachzulassen. Bogeys auf der 13 und 15 brachten wieder Spannung in die Runde. Der kam der Neuntplatzierte des Race to Dubai der Vorsaison mit einem weiteren Birdie bei. Sein Gesamtscore von zwei unter Par reichte für Positon T44 und das Wochenende der Abu Dhabi HSBC Golf Championship.

Max Kieffer rettet sich mit starkem Finish

Unter ähnlichen Vorzeichen wie Wiesberger ging auch Max Kieffer auf seine zweite Runde. Bei eins unter Par galt es auch für den 25-Jährigen, am Freitag eine ordentliche Runde abzuliefern, um die Finalrunden am Persischen Golf zu erleben. Kieffer sparte sich die wahrscheinlich erlösenden Birdies lange auf, ehe er am 16. Loch endlich zum ersten Schlaggewinn des Teges einlochte. Auf der 18 machte er mit einem weiteren dann alles klar. Zuvor hatte es der Bergisch-Gladbacher aufgrund eines Bogeys auf der achten Bahn lange spannend gemacht. Kieffer geht nun ebenfalls auf T44 auf zwei weitere Runden am Wochenende.

Andy Sullivan führt vor Amateur

Die Führung im Clubhaus sicherte sich derweil Andy Sullivan bei zehn unter Par. Der Engländer zeigte vor allem zu Beginn und am Ende seiner Runde hervorragendes Golf. Zunächst eröffnete er mit drei Birdies, später gelangen ihm auch auf den letzten Löchern drei Schlaggewinne in Folge. Am Nachmittag schloss Bryson Dechambeau bis auf einen Schlag zu Sullivan auf. Der 22-jährige Amateur spielte allerdings lediglich acht Löcher, ehe die Runde abgebrochen wurde. Am folgenden Vormittag verließen Dechambeau aber scheinbar die Nerven. Drei Bogeys führten zu einer Even-Par-Runde mit der er auf T2 blieb und Sullivan die alleinige Spitze überlassen musste.

Die Abu Dhabi HSBC Golf Championship

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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