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Dritter Spieltag in der DGL: Zwei Triples und ein Platzrekord

01. Jul 2013
Die Brüder Paul steuerten mit ihrem Platzrekord im Vierer einen wichtigen Teil zum Sieg des GC Mannheim-Viernheim bei. (Foto: dgv)
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In der Deutschen Golf Liga stand an diesem Wochenende Spieltag drei vor der Tür: Mit Triple-Königinnen und einem Platzrekord.

Bei größtenteils optimalen Bedingungen konnten die Begegnungen des dritten Spieltages der KRAMSKI Deutsche Golf Liga über die Bühne gehen. Bei den Damen unterstreichen die dominierenden Teams ihren Anspruch, bei den Herren geht es eng zu.

Damen: 1. Bundesliga Nord – GC Hubbelrath schafft Hattrick

Die Damen der 1. Bundesliga Nord waren an diesem Wochenende zu Gast im Hamburger GC Falkenstein. Als einzige Mannschaft schafften es die Spielerinnen des GC Hubbelrath einen Score unterhalb des Course Rating zu erspielen. Damit gewannen die Düsseldorferinnen am dritten Spieltag der KRAMSKI Deutsche Golf Liga bereits zum dritten Mal die Tageswertung und führen souverän vor ihren Verfolgern G&LC Berlin-Wannsee und dem Düsseldorfer GC.


Auf der anderen Seite der Tabelle wird es langsam eng für den Berliner GC Gatow. Gegenüber dem DGV lässt Trainer Joel Goodson verlauten, dass sich das Team über die starke Konkurrenz bereits vor der Saison im Klaren war. „Um gegen solche Gegner bestehen zu können, brauchen wir an allen fünf Spieltagen absolute Bestleistungen. Trotzdem, wir sehen es sportlich und die Stimmung in der Mannschaft ist gut“, so Goodson. Die beste Runde des Tages gelang Lara Katzy vom G&LC Berlin-Wannsee mit -4, trotzdem hat es für das Team an diesem Wochenende nur für Rang drei gereicht.

Die finalen Ergebnisse des dritten Spieltages in der Bundesliga Nord der Damen:

1. GC Hubbelrath (-5,5)
2. Düsseldorfer GC (+14,5)
3. G&LC Berlin-Wannsee (+18,5)
4. Hamburger GC (+25,5)
5. Berliner GC Gatow (27,5)

Damit verteidigen die Damen des Hubbelrather GC in der  Gesamttabelle sehr souverän ihre Führung (15 Pkt./+0,1), mit fünf Punkten Abstand zum zweitplatzierten G&LC Berlin-Wannsee (10 Pkt./+71,1). Die drittplatzierte Mannschaft in der Tabelle ist die des Düsseldorfer GC (9 Pkt./61,1). Dahinter folgen auf den Abstiegsplätzen der Hamburger GC (7 Pkt./+87,1) und der Berliner GC Gatow (4 Pkt./+104,1).

Damen: 1. Bundesliga Süd – Münchener GC baut seinen Vorsprung aus

Was im Norden der Hubbelrather GC ist, ist im Süden der Münchner GC. Wie die Kolleginnen aus Düsseldorf erspielten sich die Damen aus München beim Heimspiel den dritten Sieg am dritten Spieltag und führen die Tabelle mit nunmehr 15 Punkten und einem 3-Punkte-Vorsprung an. Trotz der heftigen Regenfälle in den vergangenen Wochen war der Platz in einwandfreiem Zustand, die Bedingungen optimal.

Vicky Troeltsch vom Münchener GC spielte mit -2 die beste Einzelrunde: „Heute sind endlich die Birdies gefallen. Ich bin wirklich sehr glücklich mit meiner Leistung. Unter Par ist hier definitiv ein gutes Ergebnis, obwohl es natürlich immer noch etwas besser geht.“ In den Vierern konnten die Münchener Damen die gute Leistung aus den Einzeln bestätigen. Vor allem das erfahrene Duo aus Dr. Tanja Morant und Sylvia Wilms überzeugte und beendete die Runde mit 71 Schlägen  (-1), wenn auch mit einem Bogey. „Wahrscheinlich war es das Adrenalin. Wir haben einfach sehr solide gespielt. Auf der zehnten Bahn kam unser Trainer und wir haben etwas gejammert, dass die Putts nicht fallen.“

Die Überraschung des Spieltages war das Team des Olching GC. Bis dato Schlusslicht der Tabelle schafften es die Spielerinnen an diesem Spieltag auf den geteilten zweiten Platz, zusammen mit dem GC St. Leon-Rot. Nicht mit dabei waren Karolin Lampert aus St. Leon-Rot, die am zweiten Spieltag hervorragend Leistung gezeigt hatte, und Quirine-Louise Eijkenboom aus München, die bereits letztes Mal ihr Team nicht unterstützen konnte. Beide traten bei der Vagliano Trophy an und schafften es nicht rechtzeitig zu Spielbeginn.

Die finalen Ergebnisse des dritten Spieltages in der Bundeliga Süd der Damen:

1. Münchener GC (-18,5)
2. GC St. Leon-Rot (-7,5)
3. GC Olching (-7,5)
4. GC am Reichswald (-3,5)
5. Frankfurter GC (+5,5)

In der Gesamttabelle liegen damit nach wie vor die Münchnerinnen in Führung (15 Pkt./-25,5). St. Leon-Rot behauptet seinen zweiten Platz (12 Pkt./-4,5) und hat damit nach wie vor Aussicht, in die Final Four zu kommen. Der Damenkader des Frankfurter GC befindet sich trotz Pech am dritten Spieltag noch immer auf Platz 3 (7 Pkt./+26,5), dahinter folgen die Damen des GC Olching (7 Pkt./48,5) und des GC am Reichswald (5 Pkt./+52,5).

Herren: 1. Bundesliga Nord – Frankfurter GC wieder in Führung

Zu Gast beim Hamburger GC hatten die Herren vom GC Hubbelrath auf den zweiten Sieg in Folge gehofft. Einen Strich durch die Rechnung machte ihnen schließlich das Team aus Frankfurt, das somit wieder alleiniger Spitzenreiter in der Tabelle ist. Nach den Einzeln lagen die beiden Teams noch eng beisammen, doch ein Bärenstarker Auftritt der Vierer verschaffte dem Frankfurter GC letzlich einen deutlichen Vorsprung von sieben Schlägen.

Trainer Benno Kirstein war zufrieden: „Mehr als erster Platz geht nicht und daher bin ich sehr zufrieden. Alles passt. Meine Mannschaft macht so stark, dass sie durchweg gut ist. Vorne sind ein paar Leute mit breiten Schultern, die die Ergebnisse bringen und hinten wird der Score zusammengehalten. Sogar das Ergebnis vor dem Streicher ist immer gut. Bei uns fliegt keiner Weg! Es ist eine tolle Mannschaft, egal, wen man nominiert.“

Der Gastgeber aus Hamburg schaffte es auf den dritten Platz, und konnte auch in der Tabelle mit den Herren vom G&LC Berlin-Wannsee den dritten Platz teilen.

Die finalen Ergebnisse des dritten Spieltages in der Bundesliga Nord der Herren:

1. Frankfurter GC (+7)
2. GC Hubbelrath (+14)
3. Hamburger GC (+23)
4. G&LC Berlin-Wannsee (+25)
5. GC Altenhof (+31)

Den ersten Rang in der Gesamttabelle haben also nach dem dritten Spieltag die Herren des Frankfurter GC inne (14 Pkt./+23), allerdings ist der Kader des Hubbelrather GC nicht weit entfernt (13 Pkt./+28). Dahinter folgen drittplatziert der Hamburger GC (7 Pkt./+88) und der G&LC Berlin-Wannsee (7 Pkt./+93), die rote Laterne hält zur Zeit der GC Altenhof (4 Pkt./+105).

Herren 1. Bundesliga Süd – Deutlicher Sieg für den GC Mannheim-Viernheim

Beim Heimspiel in Mannheim konnten die Herren vom GC Mannheim-Viernheim die Oberhand behalten. Dahinter, bei Temperaturen in den mittleren 20ern, entwickelte sich an einem schönen Sommertag ein heißer Fight um den zweiten Platz. Mit einem denkbar knappen Vorsprung von einem Schlag konnte sich die Mannschaft des GC Feldafing vor den hungrigen Amateuren vom GC St. Leon-Rot behaupten.

Die guten Bedingungen schlugen sich auch in zahlreichen niedrigen Ergebnissen nieder. Jonas Kölbing vom GC Feldafing sagte nach seiner 67 (-5): „Normalerweise mache ich im Jahr sechs Putts aus über vier Metern. Allein heute sind drei oder vier davon gefallen. Ansonsten habe ich einfach gut gepitcht und es waren saugute Grüns. Wenn dann der Putter funktioniert sind gute Scores kein Problem.“

Ein besonderes Highlight lieferten noch die Brüder Jeremy und Yannik Paul des GC Mannheim-Viernheim. Im Vierer konnte das Team auf heimischen Boden mit einer 66er Runde den Platzrekord für diese Spielform einstellen.

Die finalen Ergebnisse des dritten Spieltages in der Bundesliga Süd der Herren:

1. GC Mannheim-Viernheim (-17)
2. GC Feldafing (-2)
3. GC St. Leon-Rot (-1)
4. Stuttgarter GC Solitude (+3)
5. GC Olching (+20)

Somit bleibt in der Gesamttabelle der Herrenkader des GC St. Leon-Rot in Führung (12 Pkt./+14), dicht gefolgt vom Stuttgarter GC Solitude (11 Pkt./26). Den dritten Tabellenplatz hat Mannheim-Viernheim inne (9Pkt./+43), auf den beiden letzten Rängen befinden sich die Herren vom GC Feldafing (7 Pkt./75) und dem GC Olching (+76).

Mehr Informationen sind auf unserer Übersichtsseite zur Deutschen Golf Liga zu finden.

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Was passiert nach der saison, die Absteiger steigen wohin ab?
    Gibt es auch eine 2. Liga

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